Babyschlaf – wie, was, wieso – hä?

Wie man sich bettet, so schläft man“ – nur, dass sich Pupsbohne nicht selbst bettet sondern ich ihn. Ich musste mich also mit dem Thema „Babyschlaf“ beschäftigen. Erste Frage – wo soll Pupsbohne eigentlich schlafen? Eins darf man bei diesem Thema überhaupt nicht machen – im Internet nach Antworten suchen. Warum man dies unterlassen sollte? Weil jede Variante, wirklich jede, im Internet von irgendwelchen Müttern aus diversen Gründen nieder gemacht wird. Lässt man das Kind alleine in seinem Kinderzimmer schlafen ist man eine „Rabenmutter“ oder „hat keine Gefühle“ . Keiner will sich Rabenmutter nennen lassen, also lassen wir das Kind doch im Schlafzimmer der Eltern schlafen – auch nicht gut. Dann ist man eine „Helikopter-Mutter“ oder „so bekommt man das Kind nie im Leben irgendwann mal in das eigene Kinderzimmer“ oder, und das ist meine persönliche Lieblingsaussage aus verschiedenen Internetforen, „zerstört die Partnerschaft“ .

Wer aber denkt, dass dies die schwierigste Entscheidung ist, der hat sich noch nicht mit dem Thema „wie leg ich mein Kind hin“ beschäftigt. Im Jahr 2017 wird einem von Hebammen, Ärzten und der WHO wärmsten ans Herz gelegt das Kind in einem Schlafsack bei ca. 16-18 Grad Raumtemperatur auf den Rücken zu legen. Naja, wenn dies die medizinische Meinung ist, dann wird es wohl die Richtige sein, oder? Wo denkt ihr hin? Auch hier gibt es, wie bei allen Belangen der Schwangerschaft und des Mutterdaseins, andere Meinungen die richtig sind und, lasst euch eins gesagt sein, nur diese sind dann korrekt. „Früher hat man das Kind auf den Bauch gelegt“ oder „früher hat man nur eine Decke gehabt, kein Schlafsack“… früher…mein absolutes Lieblingswort seit meiner Schwangerschaft. Im Krankenhaus auf der Mutter-Kind-Station hab ich dann gemerkt, dass das mit dem Schlafsack wohl doch nicht ganz so wichtig ist. Pupsbohne wurde in ein Frottee-Handtuch zum Schlafen gewickelt. Ja, richtig, ein Handtuch!

Nach vielen Expertenmeinungen haben wir uns für die meist geliebte und zugleich natürlich meist gehasste Variante entschieden – der Schlaf im elterlichen Bett, in einem Schlafsack – und nein, keine Angst, bis jetzt hat sich noch keiner von uns beiden auf Pupsbohne gelegt oder ihn erdrückt. Mama, Papa und Pupsbohne sind bis jetzt sehr glücklich mit dem Co-Sleeping – denn wer wird nicht gerne mit einem Babylächeln in der Früh begrüsst.

 

 

 

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